Wärmebildkameras
Wärmebildkameras erkennen die von Oberflächen emittierte Infrarotstrahlung und leiten daraus die Temperatur ab - ohne physischen Kontakt. Sie wandeln die Unterschiede im Emissionsgrad in thermografische Bilder um, die für Diagnose, Wartung oder Qualitätskontrolle verwendet werden können. In der Forschung und Entwicklung werden sie zur Untersuchung der Wärmeableitung, zur Validierung von Kühlsystemen und zur Charakterisierung von Materialien eingesetzt. In der Instandhaltung können sie zur Erkennung von Hotspots, elektrischen Ungleichgewichten oder Energieverlusten eingesetzt werden. Industrielle Modelle haben eine thermische Empfindlichkeit von weniger als 40 mK und eine räumliche Auflösung von bis zu 640×480 Pixeln. Ihre Genauigkeit liegt je nach Messbereich bei ± 2 °C oder ± 2 % des Messwerts. Einige Modelle verfügen über eine sichtbare Kamera für die Bildüberlagerung (IR/VIS-Fusion) und Wi-Fi- oder USB-Konnektivität für die automatische Übertragung von Berichten. Wärmebildkameras entsprechen den Normen IEC 61010 und ISO 18434-1 und werden in der Energiewirtschaft, im Bauwesen, in der Elektronik und in der angewandten Forschung eingesetzt.
Eine Wärmebildkamera ist unerlässlich, um thermische Anomalien genau sichtbar zu machen, zu analysieren und zu verhindern.

A320FLIR
TELEDYNE LECROY
FLIR A320 Tempscreen Wärmebildkamera zur Erkennung von Temperaturschwankungen.

FLIR-MIX
TELEDYNE LECROY
Das FLIR MIX Toolkit verschmilzt Wärmebilder und sichtbare Bilder mit hoher Präzision.

FLIR-A655SC
TELEDYNE LECROY
Infrarotkamera mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel, ideal für die wissenschaftliche Forschung.

FLIR-A65SC/A35SC
TELEDYNE LECROY
Kompakte und vielseitige Wärmebildsensoren für die Automatisierung.

RSE300-UND-RSE600
FLUKE
Infrarotkameras für Forschung und Technik mit Auflösungsoptionen von 320 x 240 und 640 x 480.

FLIR-E8-PRO/E6-PRO/E5-PRO
TELEDYNE LECROY
Infrarotkamera, die für die Erkennung und Analyse von elektrischen und mechanischen Problemen unerlässlich ist.

B360-FLIR
FLIR
Hochauflösende Infrarotkamera mit 76.800 Pixeln und einem Temperaturbereich von -20 bis 120°C.
konkrete Fragen zu Wärmebildkameras
01
Wozu dient eine Wärmebildkamera?Eine Wärmebildkamera macht Temperaturunterschiede sichtbar, indem sie Infrarotstrahlung in ein Bild umwandelt. Mit einer Wärmebildkamera können Sie Hotspots, Isolationsfehler, anormale Erwärmung, Energieverluste, elektrische Unausgewogenheiten oder mechanische Probleme erkennen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
02
Was ist der Unterschied zu einem Infrarotthermometer?Ein IR-Thermometer misst die Temperatur an einem einzelnen Punkt.
Die Wärmebildkamera zeigt ein vollständiges Bild und enthüllt Gradienten, kritische Bereiche, thermische Formen und dynamisches Verhalten. Sie ist unverzichtbar für die Diagnose in der Industrie, in der Elektrotechnik und im Bauwesen.03
Welche typischen Verwendungszwecke gibt es bei Wartung und Inspektion?Erkennung von Überhitzung an Schalttafeln, Inspektion von Motoren, Suche nach mechanischen Defekten, Isolationsprüfung, Feuchtigkeitserkennung, Gebäudeanalyse, Inspektion von Photovoltaikanlagen, Materialforschung und -entwicklung und Überprüfung von Wärmezyklen.
04
Welche technischen Kriterien sind bei der Auswahl einer Wärmebildkamera wichtig?IR-Auflösung, thermische Empfindlichkeit (NETD), Temperaturbereich, Genauigkeit, Sensortyp (Mikrobolometer), Bildfrequenz, Optik (Sichtfeld), Robustheit im Feld, Konnektivität und Software-Analysefähigkeiten.
05
Ist Refurbished für eine Wärmebildkamera relevant?Ja, sofern die Tests zur thermischen Stabilität durchgeführt werden: Kontrolle des IR-Sensors, Überprüfung des NETD, Kalibrierung des Messbereichs, Gleichförmigkeit der Matrix, keine übermäßigen toten Pixel und Vergleichstests mit einem thermischen Standard. Eine generalüberholte Wärmebildkamera bleibt zuverlässig, wenn die optische Kette und das Mikrobolometer gründlich überprüft werden.

























