Messsonden
Oszilloskop-Tastköpfe ermöglichen die genaue Übertragung des gemessenen Signals auf das Instrument, ohne dessen Form oder Dynamik zu verändern. Sie bestimmen die Genauigkeit, die Bandbreite und die Sicherheit der Messungen. Ihre Eingangsimpedanz, typischerweise 10 MΩ / 10 pF, begrenzt die Belastung des getesteten Schaltkreises, während ihre Bandbreite je nach Modell zwischen 20 MHz und über 4 GHz variiert. In der Forschung und Entwicklung dienen sie zur Charakterisierung analoger oder digitaler Hochgeschwindigkeitssignale, in der Produktion zur Überprüfung von Stromversorgungs-, Steuer- oder Synchronisationssignalen. Die Tastköpfe sind in passiven, aktiven, differentiellen, Strom- oder Hochspannungsversionen erhältlich, die für jede Art von Messung geeignet sind. Die BNC-, SMA- oder TekProbe-Anschlüsse gewährleisten die Kompatibilität mit den meisten modernen Oszilloskopen. Die isolierten Modelle gewährleisten Sicherheit nach IEC 61010 und CAT II / CAT III.
Es ist ein unverzichtbares Zubehör, um die Treue, Genauigkeit und Sicherheit von Oszilloskopmessungen zu gewährleisten.
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MA200
CHAUVIN ARNOUX
Isolierter Tastkopf für Oszilloskope, ideal für Wechselstrommessungen.

N2862A
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Passiver Tastkopf 10:1, 150 MHz, 1,2 m für genaue Messungen.
N2890A
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Passiver 500-MHz-Tastkopf mit einem Teilungsverhältnis von 10:1.

10074C
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Passive 150-MHz-Tastkopf mit einziehbarer Spitze für freihändige Messungen.
P2220
TEKTRONIX
Passiver 200-MHz-Spannungstastkopf mit wählbarer Dämpfung, ideal für Tektronix-Oszilloskope.

AMPFLEX A193
CHAUVIN ARNOUX
Capteur de courant flexible 100 mA–10 kA AC, Ø100/190 mm, CAT III/IV
N2863B
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Passiver Tastkopf für Oszilloskope mit einer Bandbreite von 300 MHz und einem Teilungsverhältnis von 10:1.

TPP0201
TEKTRONIX
Tastkopf passif 10x avec bande passante de 200 MHz et longueur de 1,3 m.

1158A
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Aktive 4-GHz-Tastkopf für INFINIUM-Oszilloskope mit einer Anstiegszeit von 88ps.

1157A
KEYSIGHT / AGILENT / HP
Aktive 2,5-GHz-Sonde mit schneller Anstiegszeit und geringer Eingangskapazität.

N7007A
KEYSIGHT / AGILENT / HP
2 m langer passiver Tastkopf 10:1, Bandbreite 400 MHz, für extreme Temperaturen.
HFP3500
TELEDYNE LECROY
Probes actives polyvalentes et légères, idéales pour des signaux haute vitesse.
konkrete Fragen zu Messsonden
01
Wozu dient ein Oszilloskop-Tastkopf?Ein Tastkopf ermöglicht die Verbindung eines Schaltkreises mit dem Oszilloskop unter Wahrung der Signalform, der korrekten Impedanz und der Sicherheit des Benutzers. Sie passt die Messung an, um Störungen des beobachteten Systems zu vermeiden und eine genaue Darstellung der Spannungen zu gewährleisten.
02
Was ist der Unterschied zwischen einer passiven und einer aktiven Sonde?Passive Tastköpfe (oft 1:1 oder 10:1) sind robust, vielseitig einsetzbar und für die meisten allgemeinen Messungen geeignet. Aktive Tastköpfe verfügen über einen eingebauten Verstärker: Sie bieten eine größere Bandbreite, eine geringe kapazitive Belastung und eignen sich für schnelle oder lastempfindliche Signale.
03
Wie wählt man das Dämpfungsverhältnis (1:1, 10:1, 100:1)?Das Dämpfungsverhältnis bedingt die maximal messbare Spannung und die Wirkung der Sonde auf den Schaltkreis. Ein Verhältnis von 10:1 ist bei den meisten elektronischen Signalen üblich. Ein Verhältnis von 100:1 wird bei hohen Spannungen verwendet, während 1:1 für niedrige Spannungen geeignet ist, die eine minimale Belastung erfordern.
04
Warum sind Bandbreite und Eingabekapazität kritisch?Eine zu geringe Bandbreite dämpft hohe Frequenzen und verzerrt schnelle Flanken. Eine zu hohe Eingangskapazität kann das Verhalten der gemessenen Schaltung verändern, insbesondere bei schnellen Signalen. Aktive oder hochfrequente Tastköpfe werden für schnelle HF- oder Digitalanwendungen bevorzugt.
05
Müssen die Sonden vor der Messung kompensiert werden?Ja bei passiven 10:1-Sonden. Eine schlechte Kompensation führt zu Überschwingern oder Rundungen bei Rechtecksignalen. Die meisten Oszilloskope verfügen über einen eigenen Testpunkt für die Kompensation; die Einstellung erfolgt in Sekundenschnelle über eine Schraube oder einen eingebauten Regler.











